Maßnahmen gegen Abstrafung von Google

Was tun, gegen Abstrafung von Google?

Eine Abstrafung von Google kann einen hart treffen. Die Besucher werden plötzlich weniger, die Klicks gehen zurück. Der Umsatz bricht ein – kommt Ihnen das bekannt vor? Eine Abstrafung durch Google kann die Ursache sein. Immerhin ist Google für mehr als 70% des Traffics verantwortlich.

 

Das Problem

Google lernt dazu. Vor 10 Jahren genügte es, eine Website mit Keywords zu zupflastern um im Google Ranking aufzusteigen. In Folge dessen befanden sich jede Menge Spam Seiten in den Top 10 der Suchergebnisse. Um die Qualität zu erhöhen, wurden Backlinks einbezogen. Der Gedanke: je mehr Links auf eine Seite verweisen, desto hochwertiger der Content. Leider wurde auch hier manipuliert und so folgte kürzlich das neueste Google update.

Suchmaschinen wie Bing, Google und Yahoo werden immer intelligenter. Sie lernen die menschliche Sprache zu verstehen und passen sich durch künstliche Intelligenz an uns Menschen an. Seit Oktober 2019 hat die Bewertung von Backlinks deshalb gravierende Auswirkungen auf das Ranking von Websiten.

 

Wie erkennt man eine Abstrafung durch Google?

Der Einbruch von Besucherzahlen kann vielfältige Gründe haben. Bei schönem Wetter surfen die Menschen weniger. Im Dezember werden mehr Geschenke gesucht als im Januar. Zum Valentinstag hat Dating eine höhere Priorität als im August. Schwankungen sind deshalb normal.

Eine Abstrafung durch Google ist also erstmal nicht direkt offensichtlich. Wenn jedoch einzelne Keywords gar nicht mehr ranken oder im schlechtesten Fall die komplette Website einen Einbruch verzeichnet, dann stimmt etwas nicht. Ein Blick in google Analtytics kann hier sehr hilfreich sein.

Google Abstrafung Penality

 

Bestrafung schlechter Links

Das letzte Google Update hatte also vor allem das Ziel, manipulierte Webseiten abzustrafen. Hierbei handelt es sich um Seiten die ein unnatürliches Linkprofil aufweisen.

 

#1 falsches Linkprofil

Wenn Sie zum Beispiel eine Steuerkanzlei betreiben und massig Links von “Gabi’s Reiseblog” erhalten, dann stimmt da was nicht.

 

#2 inkonsistente Verlinkung

Gleiches gilt, wenn der Linktext “Produkttester werden” heißt aber zur Steuerkanzlei verlinkt. Auch hier merkt Google, dass Seiteninhalt und Link nicht zusammen passen und bestraft diese Fehler nun.

 

#3 verlinkende Seite ist bereits auffällig

Manche Anbieter wittern mit Backlinks das große Geschäft und pflastern Seiten mit Links zu. Auf diesen Seiten wird schnell klar, dass der eigentliche Inhalt nicht wirklich zählt. Unter den schwachen Artikeln werden hunderte von Links zu willkürlichen Seiten platziert. Hier ist offensichtlich, dass die Verlinkung nur zur Manipulation des Rankings erfolgt.

 

#4 starke und schwache Seiten

Wenn Sie nur Links von Seiten erhalten, die mehr oder weniger tot sind, dann ist das nicht gerade förderlich für die eigene Internetpräsenz. Genießt die verlinkende Seite hingegen eine gute Reputation – wie etwa Wikipedia – dann führt dies zu einer Aufwertung.

Der Grund für die Abstrafung von Google ist also meist eine Mischung aus mehreren Faktoren. Ein einziger schlechter Link oder Tippfehler in der Linkbezeichnung führt noch nicht zu Konsequenzen.

 

Bereinigung der Backlinks

Die gute Nachricht: mit der Bereinigung der Backlinks wird Ihr Ranking im Google Index wieder steigen. Die schlechte Nachricht: die Bereinigung ist mit viel Aufwand verbunden.

Das Glas ist halb voll, deshalb freuen wir uns über die Möglichkeiten, die sich hier bieten. Immerhin ist die Bereinigung der Backlinks nachvollziehbar und möglich. Ganz im Gegenteil zu schlechten Google Reviews. Wer eine Bewertung bei Google löschen möchte, hat relativ wenige Möglichkeiten.

 

Schritt für Schritt

 

#1 Backlinks ermitteln

Zuerst überprüfen Sie, welche Backlinks auf Ihre Seite zeigen. Wir haben Ihnen hier 12 kostenlose Backlink checker vorgestellt. Exportieren Sie nun eine Liste der relevanten Backlinks.

 

#2 Fehlersuche

Ja, hier wird’s etwas aufwendig. Besuchen Sie jeden einzelnen Link. Stellen Sie sich bei jedem Link die Frage, ob dieser Link thematisch und inhaltlich zu Ihrer Internetpräsenz passt. Das bedeutet, dass Sie die einzelnen Backlinks analysieren und bewerten müssen. Erstellen Sie nun aus den schlechten Backlinks eine Liste, die es zu bereinigen gilt.

 

#3 Bereinigen

Kontaktieren Sie nun die Betreiber der entsprechenden Webseiten. Bitten Sie die Verantwortlichen, die Backlinks zu entfernen oder zu verändern. Es sich bereits positiv auswirken, wenn Sie den Linktext anpassen lassen, etwa von “hier weiter” auf “Badsanierung München” (wenn Sie Bäder in München sanieren).

Manchmal ist es notwendig, einen Webmaster mehrmals zu kontaktieren. Führen Sie Ihre Liste deshalb mit Sorgfalt. Entfernte Backlinks streichen und fortfahren bis alle schlechten Links entfernt sind.

 

#4 Re-Index anfordern

Erst wenn alle negativen Links entfernt sind, sollten Sie bei Google einen “Reinclusion-Request” stellen. Google überprüft daraufhin Ihre Website und deren Backlinkstruktur erneut. Mit etwas Glück und Geduld, wird Ihre Seite nach einigen Wochen wieder im Google Index gelistet.

 

Warum ist eine Google Abstrafung so gefürchtet?

73% der Kunden informieren sich online, bevor sie eine Dienstleistung in Anspruch nehmen. Egal ob Restaurant oder Handwerker Website – der Kunde googelt bevor er Sie kontaktiert. Bei einem derart hohen Suchvolumen ist klar, dass die eigene Website entscheidend ist. Es zeigt aber auch, dass Ihnen knapp 2/3 des Umsatzes entgehen, wenn Sie nicht präsent sind. Nicht gefunden werden, das kann sich heute niemand mehr leisten.

Die Abhängigkeit von der Platzierung in den Suchergebnissen steigt von Jahr zu Jahr. Sie können Traffic teuer über Werbung einkaufen. Die kostenlosen Besucher über Google hingegen werden nur zu Ihnen geleitet, wenn der Inhalt passt. Nur wenn alles tip top ist, belohnt Sie Google mit Traffic. Linkstruktur, SEO, Backlinks, Sicherheit und Optik spielen hierbei die entscheidende Rolle. Als Internetagentur bieten wir Ihnen deshalb all diese Faktoren zusätzlich zum Webdesign.

 

Was ist mit den anderen?

Neben Google gibt es noch viele weitere Traffic Quellen. Tatsächlich wird empfohlen, sich nicht zu sehr von Googles Suchmaschine abhängig zu machen. Bing, Yahoo, Web.de, DuckDuckGo sind sicher tolle Alternativen. Dennoch hat Google mit einem Marktanteil von über 90% die Nase vorn. Die Nummer zwei ist übrigens Youtube – die Schwster von Google. Beide gehören dem Mutterkonzern Alphabet.

effektiv arbeiten mit Listen

Fazit:

An Google führt also kein Weg vorbei. Eine Penality kann weh tun aber die Maßnahmen gegen Abstrafung von Google funktionieren. Sie brauchen etwas Zeit für die Recherche und müssen sich gut organiseren, um alle negativen Links entfernen zu lassen. Die Arbeit lohnt sich jedoch, weil Sie hierbei das eigene Ranking gravierend verbessern können. Gleichzeitig rufen Sie sich bei den Webmastern ins Gedächtnis. Es kann also sogar passieren, dass neue Kooperationen entstehen und sich damit neue Türen öffnen.

 

Was können wir für Sie tun?

Als Internetagentur haben wir Werkzeuge um das Ranking Ihrer Keywords zu überwachen. Dieser Service kann für 3 EUR im Monat zugebucht werden. Sie erhalten Analysen zu den einzelnen Keywords und wie sich deren Ranking verändert.

 

 

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